Fachlexikon

1.4301
1.4301 ist der erste kommerzielle nichtrostende Stahl und ist heute mit einem Produktionsanteil von 33% der am häufigsten eingesetzte RSH-Stahl. Es ist ein austenitischer, säurebeständiger 18/10 Cr-Ni-Stahl, der wegen seines niedrigen Kohlenstoffgehaltes nach dem Schweißen bei Blechstärken bis 5 mm auch ohne nachträgliche Wärmebehandlung interkristallin beständig ist. Er ist für eine Temperaturbeanspruchung bis 600°C zugelassen. Bei höheren Arbeitstemperaturen sollte der titanstabilisierte Stahl nach WNr. 1.4541 verwendet werden. Die Schweißbarkeit ist nach allen elektrischen Verfahren gut, ein Gasschmelzschweißen sollte nicht angewendet werden. Der Stahl hat eine sehr gute Polierfähigkeit und eine besonders gute Verformbarkeit durch Tiefziehen, Abkanten, Rollformen etc. Bei der Zerspanung muss wegen der Neigung zur Kaltverfestigung mit Werkzeugen aus hochlegiertem Schnelldrehstahl oder Hartmetall gearbeitet werden.
Verwendung: Der Stahl ist gegen Wasser, Wasserdampf, Luftfeuchtigkeit, Speisesäuren sowie schwache organische und anorganische Säuren beständig und hat sehr vielfältige Verwendungsmöglichkeiten wie beispielsweise in der Nahrungsmittelindustrie, bei der Getränkeproduktion, in der Pharma- und Kosmetikindustrie, im chemischen Apparatebau, in der Architektur, im Fahrzeugbau, für Haushaltsgegenstände und -geräte, für chirurgische Instrumente, im Schank- und Küchenbau, bei Sanitäranlagen, für Schmuckwaren und Kunstgegenstände. Die Korrosionsbeständigkeit wird durch das Elektropolieren wesentlich erhöht. Dies wird insbesondere in der Pharma-, Lebensmittel-, Medizin- und Fassadentechnik gefordert. Ungeeignet ist dieser Cr-Ni-Stahl für Anwendungen in Schwimmbädern (siehe auch Spannungsrisskorrosion).
Absorbertechnik
Bei dieser Technik kommen keine drehenden Maschinenteile zum Einsatz, daher besonders laufruhig und für Ruheräume bestens geeignet'
Abtauregelung
Durch einen externen Impuls ( Abtauuhr oder Elektronischer Regler ) wird eine Abtauung des Verdampfers eingeleitet. Am Verdampfer befindliches Eis wird durch elektrische Heizkörper oder durch eine Heißgasabtauung zum Schmelzen gebracht. Auch wenn die Abtauung automatisch geschieht, kann es notwendig werden, die Abtauzeiten nachträglich zu regulieren
Agion
Besondere Beschichtung der Oberflächen mit Silberionen. Verhindert das Wachstum und die Verbreitung von Keimen und Pilzen
Anlaßvorrichtung
Die Anlaufvorrichtung ( auch Klixxon, Startrelais ) steuert über den Stromfluß zum Verdichter das Abschalten einer Hilfswicklung. Bei Erreichen einer definierten Temperatur ( stromdurchflossene Widerstände erwärmen sich ) wird die Hilfswicklung vom Netz getrennt.

Eine gute Quelle bietet folgender Link: Funktion und Fehlersuche der Anlaßvorrichtung

Dies ist auch der Grund, warum bei Haushaltsgeräten nach dem Ausschalten mindestens 5 Minuten vergehen sollten, bis man das Gerät wieder einschaltet. Solange der Widerstand nicht abgekühlt ist, wird die Hilfswicklung nicht zugeschaltet, der Kühlschrank läuft nicht an.
Außenhautverflüssiger
Die während der Kühlung anfallende Wärme wird über die Oberfläche des Kühlgerätes an die Umgebung abgeleitet. In normalen Kälteanlagen wird häufig ein zwangsbelüfteter Verflüssiger ( Kondensator ) genutzt. Der Nachteil des Außenhatverflüssigers liegt auf der Hand: Sollte eine Undichtigkeit auftreten bleibt nur der Weg zum Entsorger, eine Reparatur ist wirtschaftlich nicht sinnvoll.
autom. Abtauung
Durch einen externen Impuls ( Abtauuhr oder Elektronischer Regler ) wird eine Abtauung des Verdampfers eingeleitet. Am Verdampfer befindliches Eis wird durch elektrische Heizkörper oder durch eine Heißgasabtauung zum Schmelzen gebracht. Auch wenn die Abtauung automatisch geschieht, kann es notwendig werden, die Abtauzeiten nachträglich zu regulieren
automatische Abtauung
Auch wenn die Abtauung automatisch geschieht, kann es notwendig werden, die Abtauzeiten nachträglich zu regulieren
belüfteter Kondensator
Die beim Kälteprozess entstandene Wärme wird über einen Ventilator an die Umgebung abgeführt
berohrte Innenwanne
Der Verdampfer ( Kühleinheit ) befindet sich eingeschäumt im Korpus. Kann im Sommer zu Temperaturproblemen führen, ähnlich einer stillen Kühlung
berohrter Wanne
Der Verdampfer ( Kühleinheit ) befindet sich eingeschäumt im Korpus. Kann im Sommer zu Temperaturproblemen führen, ähnlich einer stillen Kühlung'
Dauer-Kälte-Zyklus
Der Kühlprozess wird für die gewählte Zeitspanne nicht durch eine eventuelle Abtauung unterbochen
Digitalthermostat
Dies ist eine andere Bezeichnung für einen elektronischen Kühlstellen Regler. Dieser übernimmt die Temperatursteuerung und steuert die Zyklen der Abtauung. Mussten in den 80 ér Jahren die Werte für Ventinachlauf, Abtautemperaturbegrenzung und Alarmtemperatur noch mittels Thermostate gesteuert werden und aufwendig verdrahtet werden, so reicht heute eine Regler, welcher bei Normalkühlung ( Plusbereich ) mit einem Temperaturfühler und bei Tiefkühlung mit 2 Temperaturfühlern auskommt. Im Regler können dann alle wichtigen Parameter leicht verändert werden ohne die Kühlstelle aufsuchen zu müssen. Die häufigsten Meldungen dieser Regler sind Fühlerdefekte, gemeldet als E0, E1, E2 und die wohl am häufigsten den Kunden verwirrende Meldung DEF. Dies ist keine Fehlermeldung, sondern ein Hinweis auf eine aktuelle Abtauung ( bedeutet DEFROST )
Doppellenkrollen
Die beigefügten Rollen sind nur für ebene Böden und kurze Strecken geeignet, auf keinen Fall für den Transport über lange und unebene Strecken
Doppelte Luftführung
Bei neuen Kühlmöbeln wird ein Teil der kalten Rückluft als zweiter Luftschleier, vor den normalen Kaltluftschleier gelegt. Dadurch kann das Temperaturverhalten und der Energieverbrauch verbessert werden
Drehzahlregler
Dadurch kann bei Produkten wie Kuchen, Käse und Fleisch ein schnelles Austrocknen der Ware verhindert werden.
Druckausgleichsventil
Beim Öffnen eines Tiefkühlgerätes dringt warme Luft in den Innenraum. Kühlt diese ab, entsteht ein Unterdruck und ein Öffnen der Tür ist kaum möglich. Durch ein Ventil wird der Unterdruck ausgeglichen
E-Ventil
Im Prinzip ein Drosselorgan, welches die Menge vom Kältemittel reguliert, das in den Verdampfer eingespritzt wird. Kann bei einem Defekt ausgetauscht werden
einbaufähig
Auch bei einem einbaufähigem Modell muß auf ausreichende Entlüftung ( Lüftungsgitter ) geachtet werden. Kein Kühlgerät kann komplett eingebaut werden.
eingeschäumter Verdampfer
Der Verdampfer wird im Korpus integriert, dadurch kann er durch aggressive Medien ( Marinaden, Öle ) nicht angegriffen werden. Ist dieser defekt, kann er nicht erneuert werden
eingeschäumter Verflüssiger
Die während der Kühlung anfallende Wärme wird über die Oberfläche des Kühlgerätes an die Umgebung abgeleitet
elektrische Abtauung
Über elektrische Heizstäbe wird dem Verdampfer die notwendige Energie zugeführt, um eventuelle Eisbildung zu entfernen. Dieser Vorgang kann bis zu einer halben Stunde dauern.
elektronisches Thermostat
Dies ist eine andere Bezeichnung für einen elektronischen Kühlstellen Regler. Dieser übernimmt die Temperatursteuerung und steuert die Zyklen der Abtauung. Mussten in den 80 ér Jahren die Werte für Ventinachlauf, Abtautemperaturbegrenzung und Alarmtemperatur noch mittels Thermostate gesteuert werden und aufwendig verdrahtet werden, so reicht heute eine Regler, welcher bei Normalkühlung ( Plusbereich ) mit einem Temperaturfühler und bei Tiefkühlung mit 2 Temperaturfühlern auskommt. Im Regler können dann alle wichtigen Parameter leicht verändert werden ohne die Kühlstelle aufsuchen zu müssen. Die häufigsten Meldungen dieser Regler sind Fühlerdefekte, gemeldet als E0, E1, E2 und die wohl am häufigsten den Kunden verwirrende Meldung DEF. Dies ist keine Fehlermeldung, sondern ein Hinweis auf eine aktuelle Abtauung ( bedeutet DEFROST )
Energieverbrauch
Der Energieverbrauch hängt von sehr vielen Faktoren ab, sollten Sie auf die Idee kommen diesen überprüfen wollen, vergessen Sie es. Diese Werte dienen nur als Richtwert
Ersatzteilgewährleistung
Nach Ablauf der Vollgewährleistung ( inkl. Lohn und Materialkosten ) werden defekte Bauteile durch den Hersteller ausgetauscht. Die Lohnkosten müssen dann vom Kunden getragen werden
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